Wettbewerb

Seit 25 Jahren unterstützt die Peter-Pirazzi-Stiftung junge Menschen in ihrer Ausbildung in Zusammenhang mit Saiten-Instrumenten auf vielfältige Weise.

Ein Format der Stipendiaten-Auswahl sind u.a. seit mehr als 10 Jahren Wettbewerbe an den Hochschulen für Musik in Frankfurt und Nürnberg.

Zukünftig gibt es einen überregionalen

Wettbewerb für Studenten/innen
für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabaß
des Studiengangs Master oder Konzertexamen

 

gefördert durch

 

unterstützt von

 

in Kooperation mit

Zu diesem Wettbewerb sind Studierende des Masterstudiengangs und des Studiengangs Konzertexamen mit den Instrumenten Violine, Viola, Violoncello, Kontrabaß eingeladen, die über eine musikalische Höchstbegabungen verfügen und sich auf eine internationale Karriere als Solokünstler/in oder in einem Spitzenorchester vorbereiten. Perfekte technische und künstlerische Fertigkeiten werden ebenso vorausgesetzt wie eine adäquate Interpretation und ein vorbildlicher Auftritt.

Der Wettbewerb findet erstmals am 20. Januar 2018 in Frankfurt/Main in den Räumen des Dr. Hoch’s Konservatorium statt. Am Vortag des Wettbewerbs besteht Gelegenheit zum einspielen und proben.

Bewerbungen für den ersten Wettbewerb müssen bis 31.10.2017 der Peter-Pirazzi-Stiftung vorliegen. Die Anmeldung erfolgt durch e-mail Formular.

Separat senden die Bewerber ihren Lebenslauf mit Foto und die Immatrikulationsbescheinigung für das Wintersemester 2017/2018 an:
wettbewerbpeter-pirazzi-stiftung.de
oder an: 
Peter-Pirazzi-Stiftung · Webergasse 3 · 63739 Aschaffenburg

Ende November erfahren die Bewerber/innen, ob sie für den Wettbewerb nominiert wurden. Einen Rechtsanspruch auf die Teilnahme am Wettbewerb hat kein/e  Bewerber/in.

Die Teilnehmer/innen reisen auf eigene Kosten an und besorgen sich ihr Übernachtungsquartier selbst. Ein Klavierbegleiter kann mitgebracht werden, alternativ stellt die Peter-Pirazzi-Stiftung Klavierbegleiter.

Die Teilnehmer/innen erhalten ein Pflichtstück vorgegeben, ein zweites kann frei gewählt werden; beide Musikstücke im Zeitraum von jeweils 10 bis 15 Minuten. Alle Werke sind auswendig vorzutragen. Über die Reihenfolge der Wettbewerbsbeiträge erfolgt Losentscheid.


Die Pflichtstücke sind (jeweils 1. Satz):

Violine

Wolfgang Amadeus Mozart

Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218
Allegro (mit Kadenzen)

Viola

Franz Anton Hoffmeister 

Konzert für Viola D-Dur
Allegro

Violoncello

Joseph Haydn

Konzert für Violoncello D-Dur Hob. VIIb/2
Allegro moderato

Kontrabaß

Carl Ditters von Dittersdorf

Konzert für Kontrabaß Nr. 2 E-Dur
Allegro moderato

Über die Preisvergabe bestimmt die Jury. Ihr gehören an:

Claudio Bohórquez
Solo-Cellist und Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Emile Cantor
Solo-Bratschist und Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen

Ulrich Edelmann
Konzertmeister des hr Sinfonieorchesters und Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main

Christiane Franke
Kultur-Journalistin (djv), Vorstand der Peter-Pirazzi-Stiftung und Vorsitzende der Jury

Sophia Jaffé
Solo-Violinistin, Kuratorin der Peter-Pirazzi-Stiftung und Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main

Daniel Müller-Schott
Solo-Cellist

Andrés Orozco-Estrada
Chefdirigent des hr Sinfonieorchesters

Peter Zelienka
1. Geiger des hr Sinfonieorchesters sowie Sprecher des Orchestervorstands und Projektleiter der Orchesterakademie des hr Sinfonieorchesters

Die Entscheidung der Jury ist verbindlich und kann nicht angefochten werden.
Die Jury kann folgende Preise vergeben:

1. Preis  € 5.000,-
2. Preis  € 4.000,-
3. Preis  € 3.000,-
4. Preis  € 2.000,-
5. Preis  € 1.000,-

Darüber hinaus kann die Jury als Sonderpreis die Teilnahme an der Finalrunde zur Stipendien-Bewerbung für einen Platz in der Orchesterakademie des hr- Sinfonieorchesters ermöglichen.

Die Akademie des hr-Sinfonieorchesters wurde auf Initiative der Orchestermusiker/innen gegründet. Der berufliche Einstieg in Orchester von internationalem Rang mit ihren stetig steigenden Anforderungen wird für junge Musiker immer schwieriger. Die Akademie hat das Ziel, besonders begabte junge Instrumentalisten, die diesen hohen künstlerischen Ansprüchen gerecht werden können, auszubilden und sie auf eine erfolgreiche Arbeit in renommierten Orchestern vorzubereiten.

Die Akademisten lernen in der zweijährigen Ausbildung die musikalischen Anforderungen eines Spitzenorchesters unter professionellen Bedingungen kennen. Jeder Stipendiat der Akademie wird dabei in den komplexen künstlerischen Arbeitsalltag des hr-Sinfonieorchesters in integriert.

Das Stipendium umfaßt die folgenden Bereiche:

  • Mitwirkung bei Proben, Konzerten und Aufnahmen von bis zu 50 % des Dienstumfangs der Mitglieder des Orchesters
  • Mitwirkung bei CD-, Radio- und Fernsehaufnahmen, Gastkonzerten und Tourneen
  • Mitwirkung bei Kammermusikprojekten
  • Einzelunterricht bei Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters (Instrumental- und Kammermusik)
  • Probespiel-Training
  • Mentales Training im Einzelunterricht
  • Kursangebote wie z.B. Alexander-Technik

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